muss ich an diesen alten Mumpitz denken, eines meiner ersten erstellten Videos.
Damals war noch alles neu und frisch. Es wurde experimentiert. Einfach mal gemacht, ohne viel nachdenken. Jetzt ertappe ich mich oft dabei, dass ich die Kamera nur angreife, wenn ich eine klare Intention oder Vision habe. Ein Projekt. Sei es nur ein Social Media Post ……
Traurig.
Beim Schreiben geht es mir ähnlich. Notizen hier und da, aber die Momente, an denen ich mich hinsetze und einfach losschreibe sind rar geworden. Das spielerische Gemüt hat sich zurückgezogen , eingeschüchtert, unsicher, schamvoll. Dumm!
Gleichzeitig quetschen wir uns durch einen derart hyperstimulierten Alltag, dass es sich dekadent anfühlt, noch mehr abzuladen in die Sphäre. So übersättigt, wie unsere Gehirne schon sind. Kann keiner mehr seine Gedanken für sich behalten? Das hier beweist – schwer.
Vereinsamt schreien wir von unseren Inseln, weil wir uns nach Kontakt sehnen.
Das wars auch schon mit diesem Eintrag. Keine Struktur. Grob. Aber zumindest habe ich mich hingesetzt und einfach geschrieben.
Aus dem Wörterbuch der unerklärlichen Phänomene
„Shadow work
a charlatan movement monetizing your soul farts“
#mitopaganiente

